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Vertrauen in die ursprünglichen Werte der USA |
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Prof. Dr. Heinz Engelstädter, Juni 2009 |
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Aus Anlass des Besuchs von Präsident Obama in Dresden und Buchenwald / Textauszug |
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„Vertrauen ist für alle Unternehmungen das große Betriebskapital, ohne welches kein
nützliches Werk herauskommen kann. Es schafft auf allen Gebieten die Bedingungen gedeihlichen
Geschehens“. Das hinterließ uns Albert Schweitzer in seiner Osloer Friedensrede,
die er am 4.11.1954 hielt.
Die Mahnung bezieht sie sich unmittelbar auf die heutige Welt. Denn obwohl die USA
über humane Werte verfügen, haben Politiker wie Bush und ihre Berater das Vertrauen in
das humane Leistungsvermögen dieser Nation schwer erschüttert. Weltweit offenbart sich
dies in fragwürdigen Militäroperationen und in der globalen Finanzkrise.
In ersten Schritten zeigt sich Präsident Obama gewillt, diese Situation zu wandeln, das Ansehen
der USA wieder herzustellen und ihre vorrangige Weltmachtstellung nun auf eine
mehr kooperative Weise auszubauen. Eine gewaltige Aufgabe, die dabei von den Vereinigten
Staaten zu bewältigen ist. Keines der Weltprobleme ist ohne sie lösbar.
Falls sich die ursprünglichen Werte Amerikas durchsetzen - Leben, Freiheit und Streben
nach Glück - entsteht für jeden eine Chance, sein Leben zu erleichtern, zu verbessern
und zu veredeln. So verstand Albert Einstein den Sinn der Wissenschaft und das ist gleichermaßen
auf eine Politik anwendbar, die sich auf ursprüngliche amerikanische Werte
besinnen will. In der globalen Wirklichkeit des Menschen können sie jenes christliche und
aufklärerische Streben einlösen, das ihre europäische Quelle war. |
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